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Gesangskanarien

Der Harzer Roller 

Der Harzer Roller, auch Edelroller genannt, entstand im 19. Jahrhundert im Harz, wird heutzutage jedoch auch an anderen Orten gezüchtet. Der „rollende“ Gesang – eine bestimmte Melodie – verhalf dem Kanarienvogel mit dem gelben, grünen oder gelb-grün gescheckten Federkleid zur Berühmtheit. Der Harzer Roller singt sehr angenehm melodisch, abwechslungsreich und scheinbar mit geschlossenem Schnabel. Das Lied besteht hauptsächlich aus vier Strophen (Touren): Hohlrolle, Knorre, Hohlklingel und Pfeife.

 


Der Wasserschläger 

Der Belgische Wasserschläger ist etwas größer als der Harzer Roller und hellgelb. Der Gesang dieser Rasse ist mehr „schlagend“ im Gegensatz zum rollenden, weichen Gesang des deutschen Vogels.

 

 

Der Timbrado 

Der Spanische Timbrado ähnelt im Aussehen dem wilden Kanarengirlitz. Sein Gesang erinnert an ein helles Glockenklingeln.

 

 

 

 

American Singer 

Der American Singer wurde in den USA in dem Versuch gezüchtet, die Vorzüge aller Rassen zu vereinen. Der Amerikaner singt schön, hat bunte Farben und weiche Federn sowie eine gute Positur.

 


Verstumter Vogel 

Man sollte bei verstummten Kanarienvögeln bedenken, dass Wildvögel hauptsächlich während der Fortpflanzungsperiode singen und nicht unbedingt das ganze Jahr laut und ausdauernd ihre Lieder trällern. Wenn ein Kanarienvogel verstummt, sollte man dafür Verständnis zeigen.
Man kann den Kanarienvogel aber wieder zum Singen anregen, indem man ihm Kanariengesänge vorspielt. Auch kann man Musik
(Empfehlung: Klassische Musik) laufen lassen, da diese gerne von Kanarienvögeln übertönt wird. Eine Alternative dazu ist es, Staubsaugergeräusche zu erzeugen oder ihm Handyklingeltöne oder Wecker Geräusche vorzuspielen, da diese animierend wirken. Oder man kann ein Weibchen besorgen, da dieses zum Singen motiviert, beziehungsweise Männchen in verschiedenen Käfigen ohne Blickkontakt halten. Auch könnten dem Vogel bestimmte Nährstoffe fehlen.

 

 

Die Singschule  

Gesangskanarienvögel werden speziell zum Singen ausgebildet. Etwa im Alter von sechs Monaten werden sie in die so genannte „Singschule“ gebracht, um dort für einige Wochen allein in einen kleinen Käfig, das so genannte „Gesangsbauer“ zu leben. Er verhindert, dass sie abgelenkt werden, und unterbindet Revierkämpfe in der beginnenden Geschlechtsreife. Während dieser Zeit hören sie ihre Artgenossen nur, sehen sie jedoch nicht. Ein guter Vorsänger, in Belgien „Professor“ genannt, dient den jungen Kanarienvögeln als Vorbild. Nachdem sie mehrere Strophen gelernt haben, kommen weitere hinzu. Kanarienvögel sind in der Lage, ihr ganzes Leben lang neue Strophen zu erlernen, die sie nicht wieder vergessen.

Der Gesangsbauer =    
 

 

 

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